Jeder ist Mobilfunknetz-Betreiber
![]()
Dank der Partnerschaft zwischen Orange und Transatel können Unternehmen nebst ihren angestammten Produkten und Diensten nun ohne grosse Vorab-Investitionen auch ein massgeschneidertes Mobilfunkangebot unter dem eigenen Label anbieten. Transatel fungiert dabei als virtueller Netzwerkaggregator (MVNA), der den virtuellen Mobilfunknetzbetreibern den Zugang zum Orange-Netz und den Orange-Mobilfunkdiensten vermittelt.
Der MVNO kann seinen Kunden sowohl Abonnements als auch Prepaid-Dienste mit freier Angebots- und Preisgestaltung offerieren. Er entscheidet laut Orange selbst, ob er sich mit seinem Angebot auf spezifische Marktnischen konzentrieren oder einen breiten Kundenkreis ansprechen will, und trägt die operative Verantwortung. Theoretisch ist es mit der Transatel-Plattform möglich, pro Jahr bis zu 20 MVNO-Anbieter auf dem Orange-Netz aufzuschalten.
Laut Orange-CEO Thomas Sieber entspricht man mit dem Angebot einem «stark wachsenden Bedürfnis vieler Unternehmen». «Wir haben unser Geschäftsmodell bereits in Frankreich, Belgien und Grossbritannien eingeführt und haben über 50 MVNO lanciert», freut sich derweil Transatel-CEO Jacques Bonifay. Bereits seit einer Weile auf das Orange-Netz setzt Detailhändler Coop für sein Mobilfunk-Angebot. Und auch Migros, das über das Swisscom-Netz Mobilfunk-Dienste offeriert, und Red Bull, das auf das Sunrise-Netz setzt, sind bereits virtuelle Mobilfunknetz-Betreiber. |
|





